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Gesundheitsdienstleistungen

Gesundheitsdienstleistungen bzw. eine betriebliche Vorsorge gewährleistet ein Arbeitgeber in der Tschechischen Republik mittels fachlich hierzu befähigter Erbringer (Rechtsträger).

Geltende gesetzliche Bestimmungen

Gemäß § 40 des Gesetzes Nr. 20/66 Slg. der Tschechischen Republik, in gültiger Fassung, ist jede natürliche Person, die eine unternehmerische Tätigkeit betreibt, und jede juristische Person verpflichtet, für ihre Arbeitnehmer eine betriebliche Vorsorge gemäß der Verordnung Nr. 145/88 Slg. über die Vereinbarung über betriebliche Gesundheitsdienstleistungen (Nr. 161) zu gewährleisten.

Gemäß § 18 a) des gegenständlichen Gesetzes gewährleistet die betriebliche Vorsorge in Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeber eine Prävention einschließlich eines Schutzes der Gesundheit der Arbeitnehmer vor Berufskrankheiten und anderen Schädigungen der Gesundheit im Zuge der Arbeit und eine Unfallprävention. Gemäß § 35 a) gewährleisten die Einrichtungen für eine betriebliche Vorsorge eine fachliche Beratungstätigkeit in Fragen des Schutzes und der Förderung der Gesundheit und des sozialen Schutzes der Arbeitnehmer, sie kontrollieren regelmäßig die Arbeitsstätten des Unternehmens, die stellen die Einflüsse der Arbeit und der Arbeitsbedingungen auf den Menschen bei der Arbeit fest, sie nehmen medizinische Vorsorgeuntersuchen von Arbeitnehmern vor (Antrittsuntersuchungen, periodische Untersuchungen, Austrittsuntersuchungen, außerordentliche Untersuchungen), sie gewährleisten die Gewährleistung einer Ersten Hilfe für Arbeitnehmer, die kooperieren mit der zuständigen Gesundheitsbehörde und beteiligen sich an der Ausbildung und Erziehung im Bereich Schutz und Förderung der Gesundheit.

Vertragliche Absicherung

Vertraglicher Erbringer der betrieblichen Vorsorge für die Arbeitnehmer der Gesellschaft České dráhy, a.s. ist die Gesellschaft Dopravní zdravotnictví a.s. (bis zum 31.12.2007 das Zweigwerk Železniční zdravotnictví der Gesellschaft České drahy, a.s.).

Wie dies bei anderen europäischen Bahngesellschaften auch erfolgt, verfügt die Bahngesellschaft im Fall eines externen Erbringers von medizinischen Dienstleistungen (Gesundheitsdienstleistungen) über ein Fachteam für eine Kommunikation und Kooperation mit dem externen Erbringer der Leistungen – die Abteilung Gesundheitsdienstleistungen, OZS.

Die gegenständliche Abteilung OZS verfügt über die erforderlichen Kompetenzen zur Anforderung der Gewährleistung einer Leistung in einer Qualität, die durch Kontrollorgane nicht als eine Verletzung der Bestimmungen der geltenden nationalen rechtlichen Regelung durch den Arbeitgeber qualifiziert werden kann. Der Auftraggeber der Leistung hat das Recht, eine Erbringung der Leistung in einem Umfang und einer Qualität zu fordern, die die Sicherheit des Eisenbahnverkehrs bzw. eine Interoperabilität garantiert. Für die Gewährleistung der Leistung ist der Arbeitgeber als Auftraggeber der Leistung verantwortlich.

Kompetenzen

Die Kompetenzen der Abteilung Gesundheitsdienstleistungen (OZS) umfassen im Interesse einer Wahrung eines zweckmäßigen Verhältnisses zwischen den für die bestellten externen medizinischen Leistungen aufgewendeten Kosten und deren Nutzen für den Auftraggeber unter anderem Folgendes

  • eine Kontrolle und Beurteilung der externen Gesundheitsdienstleistungen gemäß der Vereinbarung zwischen dem Erbringer der Leistungen und dem Auftraggeber der Leistungen (ČD a.s.)
  • eine Formulierung der konkreten Anforderungen des Auftraggebers der betrieblichen Vorsorge an den Erbringer dieser Leistungen
  • eine Gewährleistung von Unterlagen für eine Kategorisierung von Arbeiten, wie vom Gesetz von einem Arbeitgeber gefordert (insbesondere eine komplexe Gewährleistung aller erforderlichen Messungen und objektiven Feststellungen von Belastungen durch Faktoren des Arbeitsumfeldes, einschließlich Bestellungen dieser Messungen bei autorisierten oder akkreditierten Laboren)
  • eine Verantwortung für die Aktualisierung des Verzeichnisses der Gesundheitseinrichtungen, der Bezirke und Ärzte
  • eine Kommunikation mit dem Register der sog. Kategorisierung von Arbeiten (KAPR) und dem Register für Berufskrankheiten des Staatlichen Gesundheitsinstitutes der Tschechischen Republik in Prag
  • eine Erfassung und Verfolgung der Gründe entstandener Berufskrankheiten und des Drohens von Berufskrankheiten und eine Vorlage von Vorschlägen gegenüber dem Arbeitgeber
  • eine Zusammenarbeit mit der Bahnbehörde der Tschechischen Republik (Drážní úřad) bei der Formulierung von gesundheitlichen Bedingungen für einen europäischen Eisenbahnfahrzeugführerschein
  • eine Gewährung einer fachlichen Konsultation für alle Zweigniederlassungen der Gesellschaft České drahy, a.s., in der Frage der Arbeitshygiene und von Berufskrankheiten (einschließlich Anforderungen an Messungen und andere objektive Feststellungen, eine Kategorisierung von Arbeiten), in der Frage des Genusses von Alkohol und anderen Suchtmitteln und bei erforderlichen Novellierungen innerbetrieblicher Vorschriften
  • eine Kooperation bei fachlichen Problemen eines Krisenmanagements (Pandemieplan, Maßnahmen gegen eine terroristische Verwendung biologischer Agens, chemischer Stoffe und weiterer Stoffe)
  • eine Zusammenarbeit an Forschungsprojekten
  • eine Vertretung der Gesellschaft České drahy, a.s. in der International Union of Railway Medical Services (UIMC) und in der medizinischen Arbeitsgruppe der Gemeinschaft der europäischen Bahnen (CER)

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